20. Mai 2020
von Synagon
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Risikomanagement nach DIN EN 80001

IT-Datennetzwerke bieten ein hohes Maß an Performanz und Ausfallsicherheit, da sie für eine Vielzahl an Kommunikationsaufgaben eingesetzt werden. Immer seltener kommen daher monolithischen Anlagen mit einem eigenen IT-Netzwerk zum Einsatz, da der Betrieb dieser spezialisierten Datennetze immer einen zusätzlichen Betriebsaufwand erfordert und auch solche monolithischen Anlage Aufgrund von Fernwartungszugängen und Datenaustausch mit anderen Systemen einen Zugang zum allgemeinen IT-Netzwerk benötigen.

Aufgrund der wechselnden Teilnehmer bei allgemeinen Datennetzwerken und der damit verbunden möglichen Änderung des Sicherheitsniveaus eines Netzwerks ist es notwendig, für bestimmte Geräte und Systeme ein Risikomanagement des Netzwerks durchzuführen. Konkret fordert dies:

  • der Branchenspezifischer Sicherheitsstandard für die Gesundheitsversorgung im Krankenhaus (B3S Krankenhaus) beim Einsatz von Medizinprodukten in einem IT-Netzwerk,
  • die DIN VDE 0834-1: 2016-06 für Rufanlagen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen, wenn eine Verbindung der Rufanlage mit dem allgemeinen IT-Netzwerk besteht.

Bei der Einführung eines Risikomanagement nach DIN EN 80001 muss unterschieden werden, ob dieses für ein bereits im Betrieb befindliches System erfolgt, oder ob dies im Rahmen der Planung und Errichtung einer Anlage durchgeführt werden soll. Im beiden Fällen ist für die durchzuführende Risikoanalyse die Erstellung eines Risikomanagement-Plans notwendig, welche die Systemkomponenten, das relevante Netzwerk sowie die Kommunikationsbeziehungen benennt. Außerdem legt der Risikomanagement-Plan fest, wie die 3 Schutzziele der DIN EN 80001 (Sicherheit von Patienten, Anwendern und Dritten, Wirksamkeit und Daten- und Systemsicherheit) zu bewerten und gegeneinander abzuwägen sind.

Synagon hat in der Vergangenheit in mehreren Projekten die Einführung und Umsetzung eines Risikomanagement nach DIN EN 80001 für unterschiedliche Systeme durchgeführt und begleitet. Es stehen Werkzeuge zur Verfügung, welche eine standardisierte Vorgehensweise, auch über mehrere Standorte hinweg, erlauben. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beratung, Planung und Umsetzung eines solchen Risikomanagement nach DIN EN 80001.

24. März 2020
von Synagon
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Der digitale Besuch beim Arzt in Zeiten der Coronakrise: Videosprechstunden

Aufgrund der aktuellen Ereignisse und Maßnahmen rund um Corona soll der persönliche Kontakt soweit wie möglich eingeschränkt werden. Diese gilt insbesondere für “System-relevante” Personen wie z. B. Ärzte. Aber welche Formen des Kontakts zwischen Patienten und Arzt sind sinnvoll? Eine Möglichkeit, welche sich bereits etabliert hat und von Seiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Spitzenverband Bund der Krankenkasse unterstütz wird, ist die Videosprechstunde.

Der Vorteil: Ansteckungsrisiko minimiert

In der derzeitigen Situation liegt der Vorteil auf der Hand: das Ansteckungsrisiko wird minimiert, da kein direkter Patient-Arzt-Kontakt notwendig ist. Aber auch schon vor der Coranakrise begann die Telemedizin, aufgrund der vielfältige Vorteile für Patienten und Ärzte eine immer größere Rolle in der Patientenversorgung einzunehmen. Gerade bei langen Anfahrtswegen, chronischen Erkrankungen oder bei einer „einfachen“ Krankschreibung kann die telemedizinische Leistung Videosprechstunde ein Zeitgewinn für Arzt und Patient sein. Und gerade in der Erkältungssaison reduziert sich damit das Risiko einer Ansteckung im Wartezimmer. Weiterlesen →

19. März 2020
von Synagon
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In Memoriam Dr. Carl Dujat

Mit tiefer Trauer und Bestürzung teilen wir mit, dass Dr. Carl Dujat einer der in Deutschland engagiertesten Medizininformatiker im Alter von 56 Jahren überraschend und viel zu früh verstorben ist.

Dr. Dujat war für uns ein toller, warmherziger Kollege mit exzellenter Expertise. Er studierte in Heidelberg Medizinische Informatik, arbeitete danach am Universitätsklinikum Heidelberg, wo er das Zentralarchiv mit aufbaute. Danach übernahm er am Universitätsklinikum Aachen die Leitung des Zentralarchivs, das er modernisierte und auf eine informatik-gestützte Verwaltung umstellte.

1997 war er Mitbegründer und später Vorstandsvorsitzender der promedtheus AG, einem renommierten Unternehmen für die IT-Beratung im Gesundheitswesen.

Schon 1993 war er Mitbegründer der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“, in der er sich in leitender Funktion bis heute engagierte.
Von 2008 -2013 war er Präsident des Berufsverbandes Medizinischer Informatiker, dessen erweiterter Vorstand am 14.02.2020 beschlossen hatte, Dr. Dujat die Ehrenpräsidentschaft des Verbandes zu verleihen. Eine entsprechende Auszeichnung erfolgt nun leider nur noch im würdigen Rahmen posthum.

Er baute maßgeblich den conhIT-Kongress als Vorläufer der DEMA mit auf, für den er von 2009 – 2012 mit Kongresspräsident war.

2006 war er Mitbegründer der ENTSCHEIDERFABRIK und bis zuletzt Stv. Vorsitzender des Lenkungskreises des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs und Vice President HIE des VuiG e.V.

Ferner war er maßgeblich an der Gründung des CCESigG beteiligt.

Neben allen Aktivitäten setzte er sich für die Medizinische Informatik in verschiedensten Funktionen und für sachgerechte Lösungen in der Patientenversorgung ein. Auch organisierte er fortwährend mit Fachkolleginnen und -kollegen wertvolle Veranstaltungen für die Branche.

Dr. Dujat hinterlässt eine große Lücke für uns. Er wird uns immer in bester Erinnerung sein. Mit unseren Gedanken sind wir bei seiner Familie.

Alle beteiligten und fördernden Verbände
GuiG Lenkungskreis
ENTSCHEIDERFABRIK

13. März 2020
von Synagon
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Verschiebung der DMEA 2020

Am Mittwoch wurde das Coronavirus (COVID-19) von der WHO offiziell als Pandemie eingestuft, zudem hat die Berliner Gesundheitsverwaltung sich entschlossen, Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden bis zum 19. April 2020 abzusagen.

Aufgrund dieser Entwicklung haben die Verantwortlichen entschieden, dass die DMEA auf den 16. – 18. Juni verschoben wird.

Weiter werden auf der offiziellen Seite der DMEA die häufigsten Fragen für Aussteller und Fachbesucher veröffentlicht.

Weitere Informationen: https://www.dmea.de/

20. Februar 2020
von Synagon
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Entscheiderfabrik: Die 5 Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft 2020 sind gewählt

EntscheiderfabrikAm 12.02.2020 wurden die finalen Ergebnisse der fünf Digitalisierungsthemen der Gesundheitswirtschaft 2019 von den Protagonisten des Jahres 2019 im ehrenwerten und voll ausgebuchten Industrie-Club Düsseldorf vorgestellt.  Darunter auch die Ergebnis-Präsentation zum Projekt „Kommunikation mit Mehrwert, ohne WhatsApp Dilemma“, welches von Herrn Dr. Zimolong von der Synagon GmbH als Berater begleitet wurde. Die vorgestellten Präsentation ist unter dem folgenden Link als PDF-Dokument einzusehen: Kommunikation mit Mehrwert, ohne WhatsApp Dilemma (Externer Link). Weiterlesen →

19. Februar 2020
von Synagon
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Innovativ durch Forschung – Forschungsprojekt MoVE

MoVE – Am 1. Oktober 2017 startete bei Synagon mit dem durch das BMBF geförderten Forschungsprojekt „Modular Validation Environment for Medical Device Networks“ (kurz MoVE) ein Anschlussvorhaben an OR.NET. Das Ziel des Projektes: die Entwicklung eines technisch-methodischen Ansatzes, welcher das Zulassungs- und Zertifizierungsverfahren sowie das Risikomanagement vernetzter Medizinprodukte in integrierten OP-Umgebungen unterstützt und somit auch kleineren und mittleren Unternehmen der Medizintechnikbranche einen Zugang zum Markt ermöglicht. Weiterlesen →

17. Februar 2020
von Synagon
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Entscheiderfabrik – Wir wollen aufrütteln!

Die „Dinner Diskussion“ mit den Vertretern aller Krankenhausträger rundete den Abend mit dem Thema: „Regulatorik Marathon in der Gesundheitswirtschaft – was tun?“ ab. An diesem Abend sind die ENTSCHEIDERFABRIK und der VKD – Verband der Krankenhausdirektoren e.V. einen aufgrund der dramatischen Lage in den Krankenhäusern ungewöhnlichen Schritt gegangen: sie richten einen eindringlichen Appell an die politischen Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene. Weiterlesen →

4. Januar 2020
von Synagon
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Synagon kompensiert seinen CO2-Ausstoß

Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wollen wir nicht auf andere warten, bis etwas passiert. Stattdessen setzen wir da an, wo wir einen Beitrag leisten können: Bei dem von uns selbst produzierten CO2. Als Beratungsunternehmen ist uns unserer Kundenkontakt sehr wichtig, aber wie können wir die damit verbundene Belastung der Umwelt auf ein Minimum reduzieren? Wir haben für uns 2 wesentlich Ansätze identifiziert:

  • Reduktion des Reiseaufwands durch verstärkte Nutzung von Video- / Telefonkonferenzen, Bildschirmfreigabe und gemeinsame gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten in der Cloud,
  • Nutzung von ÖPNV, hierbei insbesondere der Angebote des DB Fernverkehrs und Vermeidung der Nutzung des eigenen PKW oder von Taxis.Zertifikat für kompensierte Treibhausgase

Trotzdem gibt es Situationen, bei denen die Vermeidung von Flug und PKW nicht oder nur unter großem Aufwand möglich ist. Für die Kompensation dieser CO2-Mengen arbeiten wir mit der Non-Profit-Organisation atmosfair zusammen, welche eine Klimakompensation auf Treibhausgasemissionen von Flug- und PKW-Reisen anbietet. Durch die Zahlung dieser Klimakompensation haben wir es für das Jahr 2019 geschafft, unseren ökologischen Fußabdruck inkl. der Fahrten der Mitarbeiter zu unserer Arbeitsstätte im Strüverweg vollständig zu kompensieren. Weiterlesen →

23. Dezember 2019
von Synagon
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Entscheiderfabrik: Vier Tage auf dem Deutschen Krankenhaustag/ Medica

Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz – die ENTSCHEIDERFABRIK ist angetreten, wichtige Probleme im Tagesgeschäft der Kliniken und Lösungsmöglichkeiten zu identifizieren, aufzubereiten und Lösungen zu erarbeiten. Diese aktuellen Themen 2019 wurden von Seiten der ENTSCHEIDERFABRIK zur Medica und zum Deutschen Krankenhaus vorgestellt und zeigten, welchen Nutzen stiftenden Beitrag Digitalisierungsprojekte zum Krankenhauserfolg leisten.

Die Ergebnis-Präsentation zum Projekt 1 „Kommunikation mit Mehrwert, ohne WhatsApp Dilemma“, welches von Herrn Dr. Zimolong von der Synagon GmbH als Berater begleitet wurde, finden Sie unter dem folgenden Link als PDF-Dokument: Kommunikation mit Mehrwert, ohne WhatsApp Dilemma (Externer Link). Darüber hinaus gab Herr Dr. Zimolong ein persönliches Statement in Form eines Interviews: Video (Externer Link YouTube).

Auf der Medica wurden auch die Berater für den Entscheider-Zyklus 2020 gewählt, welche die fünf Digitalisierungsthemen 2020 betreuen werden. Die Berater sind: Dr. Andreas Zimolong, Prof. Dr. Gregor Hülsken, Dr. Aykut Uslu, Cornelia Vosseler und Dirk Holthaus. Weiterlesen →

17. Dezember 2019
von Synagon
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Datenschutz: Unzureichende Authentifizierungsverfahren

Erneut machte die Datenschutzbehörde auf sich aufmerksam: Gegen die Telekommunikationsfirma 1&1 Telecom GmbH hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) ein Bußgeld in Höhe von 9,55 Millionen Euro verhängt.

Laut offizieller Meldung hatte das Unternehmen keine hinreichenden technischen- und organisatorischen Maßnahmen etabliert, um einem Unberechtigten Zugriff auf Kundendaten zu verhindern. Ein Anrufer bei der Kundenbetreuung konnte ausschließlich mit Angabe eines Namens und Geburtsdatums auf weitere weitreichende gespeicherten Informationen Zugriff erhalten. Genau in diesem Authentifizierungsverfahren sieht das BfDI einen Verstoß gegen Artikel 32 DSGVO, in dem ein Unternehmen auf geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz von personenbezogenen Daten verpflichtet wird. Weiterlesen →