Wie wird Künstliche Intelligenz die Medizin in den kommenden zehn Jahren verändern? Dies ist die Kernfrage, mit der sich das Projekt „2036 – Gesund mit KI?“ beschäftigt. Das Projekt untersucht mögliche Entwicklungen der Medizin bis zum Jahr 2036 aus wissenschaftlicher, klinischer und gesellschaftlicher Perspektive und klammert dabei auch ethische Fragen nicht aus.
Ein Forschungsprojekt zur Zukunft der Medizin
Hinter „2036 – Gesund mit KI?“ steht die Munich Medicine Alliance (M1), ein Forschungsverbund von LMU München, TU München und Helmholtz Munich. Ziel des Projekts ist es, aktuelle Entwicklungen aus Medizin, Biotechnologie und Künstlicher Intelligenz verständlich aufzubereiten und ihre möglichen Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der Zukunft zu diskutieren.
Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 „Medizin der Zukunft“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Für die redaktionelle Umsetzung und wissenschaftliche Kommunikation zeichnet Vita Health Media verantwortlich, unterstützt unter anderem vom Wort & Bild Verlag.
Das Projekt setzt auf Dialog: In die Zukunftsszenarien fließen neben wissenschaftlicher Expertise auch Perspektiven aus Workshops, Befragungen und Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern ein. Die Zukunft der Medizin erscheint darin als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe, nicht als technisches Fachthema.
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