In diesem in c’t 4/2022 auf S. 170 erschienen Artikel [Externer Link] stellt der Autor Jan Mahn Gründe dar, warum es bei staatlichen IT-Projekte aufgrund eines missverstandenen Vergaberechts häufig zu im Ergebnis weniger optimalen Vergaben kommt. So sei die Wahl der Zuschlagskriterien sowie die Wahl des Vergabeverfahrens entscheidend, wenn es um Auswahl innovativer und gleichzeitig kostengünstiger Lösungen geht. Klar wird ein Verhandlungsverfahren mit funktionaler Leistungsbeschreibung sowie ausgewogenen Vergabekriterien empfohlen.
Auch nach den Erfahrungen in den von uns betreuten Vergabeverfahren können wir diese Empfehlungen klar bestätigen. Selbst bei vermeintlich einfachen Beschaffungen, bspw. von Server und Storage, lassen sich im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens zum Budget und Bedarf passendere Lösungen finden. Dabei ist nicht nur die optimale Ausstattung der Hardware zu identifizieren, sondern auch eine optimale Aufgabenteilung zwischen Klinik-IT (dem Auftraggeber) und dem Auftragnehmer beim Betrieb der Hardware muss gefunden werden. Letzteres hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung zugenommen, da der Fachkräftemangel die Kliniken vermehrt zum Einkauf externer Betriebsleistungen zwingt. Weiterlesen →